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Siscoe East Zusammenfassung   •   Überblick   •   Geologie   •   Historische Exploration   •   Gegenwärtige Exploration


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1 of 4 - Siscoe East Regional Geology ( Enlarged PDF Map )
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Zusammenfassung

Größe: 110 Claims, 2716,94 Hektar

Lage: Dubuisson Township

Projekte: Kupfer, Silber und Gold

NI 43-101: nicht zutreffend

Erworben von: Virginia (2006), Niogold (2006/2009)
 

Überblick Top
Das Konzessionsgebiet Siscoe East befindet sich 3 km nordwestlich von Val d'Or, Quebec, und liegt zwischen den historischen Minen Siscoe und Sullivan, in denen im Zeitraum von 1930 bis 1968 insgesamt über 2,1 Millionen Unzen Gold gefördert wurden. Es beinhaltet auch die historische Mine Stabell, in der zwischen 1935 und 1937 1.750 Unzen Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,27 oz/t gefördert wurden. Das Konzessionsgebiet liegt oberhalb von Vulkangestein der Lower Malartic Group in Richtung Nordwesten sowie von einem regionalen Granodiorit-Intrusivgestein, welches als der Bourlamaque Batholith bekannt ist, in Richtung Südosten. Alexandria schloss im Jahr 2006 ein Bohrprogramm auf 2.750 m auf dem Konzessionsgebiet ab und in weiterer Folge unterzeichnete Niogold im Jahr 2008 eine Joint-Venture-Vereinbarung, um eine 50%-Beteiligung am Konzessionsgebiet zu erwerben. Niogold ist zurzeit der Hauptbetreiber des Konzessionsgebiets, welcher gegen Ende des Jahres 2009 ein Explorationsprogramm abschloss.
 

Geologie Top
Das Konzessionsgebiet Siscoe East befindet sich innerhalb der Malartic Gruppe, welche aus mafischem bis ultramafischem Vulkangestein besteht und nördlich der Cadillac Tectonic Zone (CTZ) liegt. Das Konzessionsgebiet kennzeichnet sich durch den Kontaktbereich zwischen dem mafischen bis ultramafischen Vulkangestein der Dubuisson Formation (Lower Malartic Group) und dem mehrphasigen Granodiorit - Diorit Bourlamaque Batholith.

Der Bourlamaque Batholith bedeckt einen großen Teil der südöstlichen Claims des Konzessionsgebiets Siscoe East und repräsentiert ein bedeutendes intrusives Merkmal, welches einen Großteil der regionalen Einheit innerhalb des Gebiets Val d'Or charakterisiert. Abgesehen davon, dass diese große felsische Intrusiveinheit einige große, mehrere Millionen Unzen umfassende Goldlagerstätten, einschließlich der Minen Beaufor, Ferdeber und Sullivan beherbergt, fungiert diese auch als eine bedeutende Wärmequelle für die hydrothermische Alterierung der Regionen sowie die darauf folgende Goldmineralisierung. Eine wirtschaftlich bedeutende Goldmineralisierung, welche mit dem Bourlamaque Batholith assoziiert wird, kommt in verschiedenen Umgebungen einschließlich der Randgebiete des Batholiths, innerhalb von an Gänge gebundenen Scherungszonen im gesamten Batholith sowie innerhalb von gescherten Adern der stockförmigen Ausläufer der Intrusion vor.

Außerdem charakterisieren strukturell kontrollierte Chlorit-Tremolit-Aktinolith-Zonen innerhalb dieser vulkanischen Abfolge eine Scherungszone, die subparallel zur CTZ verläuft und als die K-Scherungszone bekannt ist. Die nordwestlich verlaufende Verwerfung erstreckt sich von der historischen Mine Stabell über die Minen Sullivan und Siscoe und kontrolliert strukturell die Goldmineralisierung bei sämtlichen drei historischen Minen. Eine Goldmineralisierung wurde entlang der K-Scherungszone identifiziert, und die Bohrergebnisse durchteuften eine schmale und hochgradige Quarz-Turmalin-Ader mit einem durchschnittlichen Gehalt von 28,40 g/t Au auf 1,1m innerhalb des Bourlamaque Batholiths. Die K-Scherungszone bleibt weiterhin ein Ziel, welches auf dem Konzessionsgebiet Siscoe East in Hinblick auf zukünftige Explorationen hohe Priorität hat.
 

Historische Exploration Top
Die historische Exploration auf dem Konzessionsgebiet Siscoe East wurde bis in die 1960er Jahre in beschränktem Umfang durchgeführt; eine Ausnahme stellte die Förderung im kleinen Umfang beim Konzessionsgebiet Stabell zwischen 1935 und 1937 dar, wo 1.750 Unzen Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,27 Unzen Gold pro Tonne gefördert wurden. Zusätzlich zu diesen Bergbauaktivitäten wurde ein 312 m tiefer Schacht mit Stollen und Querschlägen auf 5 verschiedenen Ebenen errichtet. Von Anfang der 1960er Jahre bis Ende der 1990er Jahre wurden verschiedene kleine Explorationsprogramme abgeschlossen, welche IP-, VLF- und geophysikalische HEM-Untersuchungen sowie oberflächennahe Bohrungen beinhalteten.

Zwischen 2002, als Alexandria das Konzessionsgebiet erwarb, und 2006 wurden Bohrungen auf insgesamt 2.750 Metern in 5 Löchern abgeschlossen. Außerdem schloss Alexandria auf dem gesamten Konzessionsgebiet magnetische, IP- und seismische Untersuchungen ab.


 

Gegenwärtige Exploration Top
Im Sommer 2008 unterzeichnete Alexandria eine Joint-Venture-Vereinbarung mit Niogold, welche es Niogold ermöglichte, eine 50%-Beteiligung am Konzessionsgebiet durch die Emission von 650.000 (mittlerweile ausgegebenen) Aktien sowie die Durchführung von Explorationsarbeiten im Wert von 750.000 $ auf dem Konzessionsgebiet zu erwerben.

Seit dieser Zeit schloss Niogold ein Explorationsprogramm im kleinen Umfang ab, welches aus 3 Löchern bestand, die den westlichen Rand des Bourlamaque Batholith sowie die Erweiterung der K-Scherungszone rund um die Sullivan Mine erprobten. Niogold durchteufte in derselben Quarz-Turmalin-Stockwerksvererzung, welche die Sullivan Mine charakterisiert, erfolgreich eine Goldmineralisierung mit einem Gehalt von 43,67 g/t Au auf 1,3 m in Loch SE-09-004 nordwestlich der Sullivan Mine.

Haftungsausschluss