Größe: 23 Bergbau-Claims, 1 Bergbaukonzession; 487 Hektar
Standort: Louvicourt Township
Vorkommen: Kupfer, Gold, Silber, Zink
Past Production: 40,000 oz. Au and 13,000 oz. Ag (262,568t at 5.14 g/t Au and 1.97 g/t Ag)
NI -43-101-konforme Ressourcen: Click Here
Acquired: May 2007, from CAMBIOR
Überblick Top
Das Konzessionsgebiet Akasaba befindet sich im Zentrum der Konzessionsgruppe Cadillac Break und beherbergt die historische Goldmine Akasaba, aus der 262.500 Tonnen mit einem Goldgehalt von 5,14 g/t und einem Silbergehalt von 1,7 g/t gefördert wurden. Die Goldmineralisierung in der Mine Akasaba ist in halbmassives bzw. von kleinen Erzadern durchzogenes Sulfidgestein (Stringer-Typ; Pyrrhotin, Pyrit und Kupferkies) eingebettet, das innerhalb des Vulkangesteins der Southern Malartic-Gruppe auftritt.
Im Rahmen der Explorationsbohrungen hat Alexandria einen mit Gold angereicherten Minenhorizont identifiziert, in dem hochgradige Abschnitte mit Goldgehalten von bis zu 121,00 g/t auf 0,70 m sowie mächtige Abschnitte nahe der Oberfläche mit 1,19 g/t Au auf 63,30 m durchteuft wurden. Die goldhaltigen Abschnitte fanden sich über einen mehr als 1 km langen Bereich entlang des Streichens und bis in eine vertikale Tiefe von 400 Meter; in diesen Richtungen ist die Zone offen. Die Explorationsaktivitäten des Unternehmens werden sich 2011 in erster Linie auf die Erweiterung und genauere Definition der Goldmineralisierung bei Akasaba konzentrieren. Ziel ist der Aufbau einer riesigen Goldlagerstätte, für die eine NI 43-101-konforme Ressourcenschätzung erstellt werden kann.
Geologie Top
Das Konzessionsgebiet Akasaba verläuft zu beiden Seiten der tektonischen Zone Cadillac (CTZ) und wird unterhalb vom Grundgestein der Val d'Or- und Heva-Formationen und den Cadillac-, Piche- und Pontiac-Gruppen begrenzt. Der Hauptminenhorizont liegt ungefähr 600 m nördlich der CTZ und besteht aus vulkanoklastischem Gestein mit Basalt- und Andesitanteilen sowie Gesteinsströmungen, die von Gabbro- und Dioritschwellen durchzogen sind. Im Süden wird der Minenhorizont von massivem Dazitgestein begrenzt.
Die Goldmineralisierung findet sich generell in allen Gesteinsarten, vor allem aber in drei parallel zueinander verlaufenden Hauptlinsen bzw. Erzgängen (A, B und C) sowie zahlreichen kleineren Erzkörpern. Sulfide - vor allem Pyrrhotin, zu einem geringeren Teil auch Pyrit und Kupferkies - machen etwa 5 - 50 % der goldhaltigen Zonen aus und treten typischerweise als halbmassive bzw. von kleinen Erzadern durchzogene Sulfide vom Stringer-Typ auf. Die damit assoziierten Alterationsminerale sind Quarz, Karbonat, Chlorit, Biotit und Epidot. Akasaba weist eine ausgeprägte Epidot-Hornblende-Aktinot-Magnetit-Alterierung auf, die in Ausbissen rund um das historische Minengebiet leicht zu erkennen ist.
Die Mineralisierung bei Akasaba ist polymetallisch. Es findet sich in weiten Teilen Silber (bis zu 50 g/t) und Kupfer (generell 0,2 - 0,4 %, stellenweise bis zu 1 - 2 %) und in einigen Zonen auch hochgradiges Zink ( innerhalb einer massiven Sphalerit-Pyrrhotin-Schicht bis zu 6,35 % Zn auf 0,3 m). Betrachtet man zusätzlich das vulkanische Grundgestein und die zahlreichen stratigraphischen Ziele, so scheint die geologische Struktur bei Akasaba entweder aus einer metasomatischen Kontaktzone oder aus stark goldhaltigem vulkanogenen Massivsulfidgestein zu stammen. Letzteres weist große Ähnlichkeit mit dem der Mine La Ronde von Agnico Eagle auf (34.380.000 Tonnen nachgewiesene und wahrscheinliche Ressourcen mit einem Gehalt von 4,39 g/t Au, 28,3 g/t Ag, 0,28% Cu und 1,16 % Zn).
Exploration in früherer Zeit Top
1940er - 1980er Jahre
Die Explorationsaktivitäten bei Akasaba finden seit den frühen 1940er Jahren laufend mit diversen Unterbrechungen statt. Im Jahr 1959 führte Akasaba Gold Mines eine Reservenberechnung durch und erzielte 19.131 Tonnen mit einem Goldgehalt von 5,76 g/t Au. Kurz darauf begann Akasaba Gold Mines mit der unterirdischen Erschließung und der Errichtung von Strossen. 1962 wurde Akasaba Gold Mines von Falconbridge Nickel Mines erworben. Das Unternehmen führte die Erschließungsarbeiten unter Tag weiter und förderte im Jahr 1963 aus dem am südlichsten gelegenen Erzkörper, der Linse A, insgesamt 262.568 Tonnen mit einem Erzgehalt von 5,14 g/t Au und 1,7 g/t Ag. Bei einer Ausbeute von 91,4 % wurden insgesamt 39.744 Unzen Gold und 12.746 Unzen Silber aus der 90 m tiefen Strosse nahe der Oberfläche gefördert. Bis 1982 fanden nur in begrenztem Ausmaß Explorationsarbeiten statt; in diesem Jahr führte Souvern eine Reservenberechnung durch, welche die im Abbaubereich der Mine verbleibenden Vorkommen auf zusätzlich 376.770 Tonnen mit einem Goldgehalt von 5,2 g/t schätzte. Anschließend fanden auf dem Konzessionsgebiet kaum Aktivitäten statt, bis Alexandria 2009 mit den Bohrungen begann.
Alexandria 2007 - 2010
Alexandria erwarb das Konzessionsgebiet Akasaba im Frühjahr 2007 im Rahmen einer Vereinbarung mit Cambior, die auch die Konzessionsgebiete Sleepy, Bloc Sud Trivio und Bloc Sud West beinhaltete. Anfang 2009 wurde ein kleineres Explorationsprogramm eingeleitet, um A) die hochgradige Goldmineralisierung rund um die historische Mine Akasaba Mine zu verifizieren und B) das Wachstumspotenzial dieser Zone entlang des Streichens und in der Tiefe zu testen. Mit seinem kleinen, 3 Löcher umfassenden Bohrprogramm war Alexandria sehr erfolgreich und durchteufte einen Abschnitt von 1,00 m mit 24,5 g/t Au und einen Abschnitt von 0,5 m mit 57,23 g/t Au; zudem wurde die Mineralisierungszone in östlicher Richtung um 250 Meter entlang des Streichens und unterhalb des Abbaubereichs der Mine um 225 Meter erweitert. Anhand der nachfolgenden geophysikalischen Untersuchungen (u.a. IP- und Magnetfeldmessungen) sowie zahlreicher Stichproben und Grabungen im Laufe des Jahres wurde innerhalb des Minenhorizonts eine durchgehende Goldmineralisierung von 900 m Länge ermittelt.
Zwischen 2009 und Ende 2010 führte Alexandria Bohrungen über mehr als 23.000 m entlang des Minenhorizonts durch und erweiterte damit die Mineralisierung auf ihre aktuelle Größe (1 km entlang des Streichens und 420 m Tiefe). Die analysierten Proben stammen aus mächtigen Abschnitten mit geringem Erzgehalt westlich des Minengebiets (u.a. 1,21 g/t Au auf 19,80 m) bis hin zu schmalen Abschnitten mit hochgradiger Mineralisierung (u.a. 19,33 g/t Au auf 4,55 m und 45,60 g/t Au auf 0,80 m) im östlichen Randbereich des Minenhorizonts. Die am kontinuierlichsten verlaufende Goldmineralisierung findet sich in einem 100 m breiten Bereich rund um das Gebiet der historischen Mine; hier finden sich besonders hochgradige Ergebnisse (u.a. 7,74 g/t Au auf 6,01 m und 1,97 g/t Au auf 63,3 m). Es handelt sich dabei ausschließlich um wahre Mächtigkeiten. Zusätzlich zu den konstant auftretenden Goldvererzungen wurden in dieser expandierenden Mineralisierungszone auch vielversprechende Kupfer-, Silber- und Zinkwerte ermittelt.
Derzeitige Explorationsaktivitäten Top
Alexandria 2011
Alexandria wird sich auch 2011 vor allem auf die Exploration in Akasaba konzentrieren. Zurzeit wird ein Bohrprogramm über 25.000 mit zwei Bohrgeräten durchgeführt; der Schwerpunkt liegt hier auf Infill-Bohrungen in den oberen 100 - 200 m des Minenhorizonts und auf der Erkundung neuer Ziele entlang des Streichens und in der Tiefe. Alexandria wird die Bohrungen auf dem Konzessionsgebiet in absehbarer Zeit fortsetzen und hat die Absicht, eine Goldlagerstätte von beachtlicher Größe aufzubauen, für die letztendlich eine NI 43-101-konforme Ressourcenschätzung erstellt werden kann.